Die Sprungschanze PDF Drucken E-Mail
Technische Details und Wissenswertes

Nach dem Umbau der 1954 erstellten Wintersprungschanze wurden diese 1966/67 mit Kunststoffmatten belegt. Die Schanze mit dem K-Punkt von 46,5 m wurde im September 1967 mit einem Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft eingesprungen, ehe am 6./7. Juli 1998 das Eröffnungsskispringen der Mattenschanze mit internationaler Beteiligung stattfand. Im Jahre 1969 wurde zu der großen Schanze eine Schülerschanze erstellt, die ebenfalls mit Matten belegt wurde und Sprünge bis 28m erlaubte. Die Kosten der Anlage betrugen seinerzeit zusammen ca. 150.000 DM, wozu der Badische Sportbund Zuschüsse von 45.000 DM bereitstellte. Der Restbetrag wurde durch Spenden und Eigenarbeit aufgebracht.
Durch Verbesserungen in der Sprungtechnik, insbesondere aber durch neue Materialien bei den Ski und bei den Anzügen wurden die Sprungschanzen immer mehr ausgesprungen und die Aktiven gefährdet. Die Skizunft beschloss daher 1983, beide Schanzen den neusten, international geltenden Bestimmungen anzupassen, die Schanzen umzubauen und entsprechend zu vergrößern. Bereits 1984 konnte die Schülerschanze umgebaut werden. Im Herbst 1984 begannen dann die Arbeiten an der großen, die mit dem Eröffnungsspringen mit 7 Nationalmannschaften am 14. Juli 1985 ihren Abschluss fanden.
Die Kosten der neuen Anlagen beliefen sich auf ca. 750.000 DM. Zuschüsse der Badischen Sportbünde Süd und Nord sowie der Gemeinde in Höhe von zusammen rund 450.000 DM sowie enorme Spenden und Eigenleistungen von 13.000 Arbeitsstunden ermöglichen das Vorhaben. Die beiden Schanzen lassen nun Sprungweiten bis zu 60m bzw. 30m zu. Die Anlagen verfügen über die erforderliche Infrastruktur, d.h. Betriebseinrichtungen wie Gebäude mit Aufenthalts- und Wachsraum; Sprungrichtertürme sowie automatische Spritzanlagen sind vorhanden.

Aus dem Zertifikat des Internationalen Skiverbandes
für die große Schanze einige Daten:
Anlaufturmhöhe: 11m
Anlaufneigung: 37,5 Grad
Neigung des Schanzentisches: 10,0 Grad
Höhe des Schanzentisches: 2,5 m
Länge des Anlaufes: 57 m
Neigung der Aufsprungbahn: 34,5 Grad
Länge der Aufsprungbahn: 115 m
Höhe zwischen Anlauf und Auslauf: 67 m
Zahl der Kunststoffmatten: 7.500
Schanzenrekord (Tobias Bogner): 63,5 m

 

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